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27-06-2010 Susanne Kleber in Bestform
"Was längst überfällig war "

Susanne Kleber zeigte ihre breite Ausdruckspalette in der gut besetzten Werkstatt. Ob Latin - oder Swingtitel, Balladen oder auch ein explosives New York, New York: die Jazzsängerin von BBB war mit ihrer Stimme ein Genuss.
Der anerkennende Beifall war der beste Beweis.
Ihr Scatgesang, in dem sie alle Register ihrer Stimme einsetzte, war immer wieder faszinierend. Man staunte wie Susanne Kleber die freien Kadenzen mit ihrem Einfallsreichtum füllte. Auch der Bigband machte es sichtlich Freude eine solche Solistin zu begleiten.

Freimut Mertes trug mit seinen beiden Jazz -Arrangements der Nationalhymnen aus Frankreich und Deutschland dazu bei, die Fußball - WM in humorvoller Weise zu begutachten.
Witzige Dialoge zwischen dem Mixer und dem Bandleader taten ihr Übriges.
Die hereinstürmenden "dekorierten" Jungen würzten das jazzige Deutschlandlied.

Ein Konzert, hohes Niveau und viel Spaß.
 

Ihr Freimut Mertes
 
02-05-2010 Randvoll, großartiger Stepper, Gesangsfeuerwerk, Geigenkapriolen
Die Faszination um Glenn Miller hinterläßt auch noch 2010 ihre Spuren:
Randvolles Haus und ein begeistertes Publikum!

Mit Dietrich Fritsche war ein Top–Klarinettist zur Stelle, der mit wunderbarem Ton "Moonlight Serenade" in die rappelvolle  Werkstatt blies.
Frank Schreiner steppte zwei Titel >> einer davon eigens für ihn komponiert << bis er fasst am Ende seiner Kondition war. Der Dialog mit der virtuosen und fantasievollen E- Geige von Wolfgang Mertes war einer der vielen Höhepunkte an diesem Maisonntag.
Dass Susi Kleber eine absolut große Tonpalette ihr Eigen nennt,weiß man beim Grubenjazz der Bigband;  dass sie aber ein solches Bluesfeuerwerk zünden konnte, war selbst Kennern neu.

Die mehr als 400 Zuhörer wirkten so motivierend auf die Bigband, dass es nur so zwischen den Pulten knisterte.

Am 27. Juni ist dann ein Bigband – Fest: drinnen bei schlechtem Wetter, draußen wenn die Schweißproduktion in Gang kommt.


Ihr Freimut Mertes


 
21-03-2010 Volles Haus, ein starkes Streichquartett und ein vitaler Jazzgesang
Vor vollem Haus ein starkes Streichquartett und ein vitaler Jazzgesang.
Zum Frühlingsanfang hatte BBB ein breitgefächertes Programm auf den Pulten liegen.
Der Trompetensatz bestand sein Solostück mit Bravour. Susanne gestaltete Mäckie Messer wie ein dramtisches Bühnenwerk.
Dann aber das Streichquartett um Wolfgang Mertes
  • Sanftes: Moon River,
  • Witziges:  Berliner Luft ,
  • Fetziges: Sir Duke und als Krönung, 
  • Rockiges mit der Bigband: Birdland.
Der Beifall ging den Musikern unter die Haut .
Freimut Mertes kündigte schon das Maikonzert an:  mit Glenn Miller und zwei Titel mit dem Steptänzer Frank Schreiner .

Da wäre Platzreservierung sehr empfehlenswert.
 
21-02-2010 Wehende Schleier zu orientalischen Geigenklängen
GITANA

Volles Haus, frisch improtierte "arabische Tonleiter"!!

Der Geiger Wolfgang Mertes war mehrere Tage in Marrakesch gewesen und ist Straßenmusikern begegnet, die auf ihrem dreisaitigen Geigenkorpus unendlich viele Melodien improvisiert haben.
GITANA war es recht, konnte sie darauf ihr großes Repertoire an "orientalischen" Bewegungen anwenden.
Das Publikum war begeistert, die wunderschöne Holztreppe bot sich als "Einstieg " geradezu an.
Improvisationen in Fülle, wie üblich beim Grubenjazz in der Werkstatt der IKS. Die Bigband hatte - es war das erste Konzert in 2010 - Neues auf den Pulten, besonders spannend ein Arrangement über eine Melodie von A. Piazzolla.
2 Cajon - Spieler erweiterten den Latin - Groove beträchtlich. Norbert Reicherthatte seine neuen Malerein zum Thema Quadrate aufgehängt. Bilder voller Fantasie zur immer gleichen Grundidee.
Der souveräne Mann am Mischpult (Thomas Hippchen), der bei der etwas problematischen Akustik immer auf der Hut sein musste, hielt zusätzlich noch einige Eindrücke mit der Kamera fest.

Ihr Freimut Mertes


Weitere Bilder von diesem Auftritt finden Sie hier.

 
13-12-2009: Der Schnee verdarb nicht die "Schöne Bescherung"
BBB-Weihnachtsmänner und -frauen

Der Schnee verdarb nicht die „Schöne Bescherung“

Nur, dass der Pianist mit seinem Keyboard im Schnee stecken blieb, was zur Folge hatte, dass selbst diejenigen, die meisterlich die Improvisation beherrschen, gehörig ins Schleudern kamen. Die Fanfamilie war trotz der widrigen Wetterverhältnisse zahlreich versammelt, auf der Bühne drängelten sich Groß und Klein.
Im Programm versammelten sich Bach, Purcell, bekannte Jazzkomponisten und Arrangeure,
Instrumentalstücke ebenso wie A – capella- Kompositionen: ein wahrlich bunter, zum Teil jazziger Weihnachtsmix.
Der Bandnachwuchs ( 7 bis 14 Jahre ) begeisterte die Zuhörer.
Marika Vilics sang mit großem Einfühlungsvermögen  "White Christmas" und bestätigte die Schneeflocken , die man aus der Werkstatt heraus vom Himmel fallen sah.
Ein Höhepunkt >> Der Saal groovte und sang die für diese Veranstaltung von Ulrike Donié eigens verfasste Textversion über die Melodie von Jingle Bells.
Rosemarie Schumacher hatte wunderschöne Gemälde ausgestellt.In der Vorfreude auf die erste Jazzmatinee in 2010 am 21.2. ging man in den restlichen Tag .

Ihr Freimut Mertes


Weitere Bilder von diesem Auftritt finden Sie hier.

 
08-10-2009: Bigbandjazz mit den BBB-Singers
Schon beim Eintritt fiel der Blick  auf die ideenreichen Ölgemälde, die Rolf Bindel ausgestellt hatte.
Gleich zum Höhepunkt. Der zweite Auftritt der BBB – Singers fand ein überzeugend gutes Echo. "On the street where you live" , "Blue Moon" und "Chattanooga Choo Choo" brachten die zahlreich erschienenen Zuhörer in beste Stimmung.
Zum guten Gelingen trug auch die feine  Beschallung bei, die Michael Nikodemus mit seinen teuren Geräten lieferte.
Bei der Bigband gefielen besonders die beiden "Krimi – Songs"  Mannix und Peter Gunn .
Mit der Musical – Zugabe  aus "My fair Lady" wurden die Zuhörer in einen sonnigen Herbsttag entlassen.

Ihr Freimut Mertes

 
21-06-2009: Orientalisches im Grubengelände Reden
GITANA

Orientalisches im Grubengelände Reden

Unweit des Gondwana - Parks im neugestalteten Grubengelände , das den Besucher mit einer recht kühlen aber reizvollen Atmosphäre empfängt - vielstufige Grautöne bestimmen den Eindruck - setzte GITANA mit ihrem orientalischen Tanz wahrlich mitreißende Akzente.

Zu der "Orientgeige" von Wolfgang Mertes, den Schlagzeugimpulsen von Rolf Seel und dem kompletten Saxophonsatz der Bigband zeigte sie den ganzen Reichtum des orientalischen Tanzes. Da wehten die Schleier, die Gewänder zu den Tongirlanden der Geige. Susanne Kleber ließ mit ihren Improvisationen, die voller Überraschungen waren, die wenigen Regentropfen fast vergessen.

BBB war in Hochform. Der Posaunist Jan Kam glänzte mit explosiven Ausbrüchen, voller Kraft und motivischer Feinarbeit.
Wäre der Wettergott der Veranstaltung etwas gnädiger gewesen, hätte man ein wundervolles Konzerterlebnis haben können.
Auf jeden Fall sehen wir GITANA in der Werkstatt in Göttelborn wieder.

Ihr Freimut Mertes


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17-05-2009: Vier neue Stimmen vor Ort - ein Arztbericht live aus Homburg
Bongos Bigband Singers

Sonntag Morgen, Werkstatt, Grubengelände Göttelborn.

Alles wie gewohnt: Pünktlich 11:11 Uhr , BBB eröffnet das Konzert mit "Glück Auf".

Alles wie gewohnt? So mancher Fan reibt sich verwundert den Rest Sonntagsmorgenmüdigkeit aus den Augen. Etwas stimmt hier doch nicht: Da fehlt doch einer, nix iss wie gewohnt.

Es fehlt: Freimut Mertes. Die Band spielt ohne Ihren "Bongo" auf. Das hat’s noch nie gegeben.

Nach dem Intro dann die Erklärung: Mr. Bongo ist im Krankenhaus und lässt sich seine "gebrauchten" Hüften gegen funkelnagelneue Edelstahlmodelle austauschen.

Deshalb übernimmt heute Wolfgang Mertes die Leitung der Band und moderiert souverän und amüsant das Konzert.
Und hier gab es dann auch schnell die ersten Highlights zu hören. Gleich zu Beginn intonierte Susanne Kleber mehrere Titel - darunter eine wunderbare Fassung des Traditionals "John Browns Body" - und zog mit Ihrer kraftvollen Stimme das Publikum in ihren Bann. Auch die beiden Gäste der Band Jochen Lauer am Bass und Jan Kamp an der Posaune entlockten dem Publikum mehrfach begeisterten Applaus.

Die zweite Halbzeit eröffneten die "Bongos Bigband Singers" mit dem gefühlvoll intonierten "Blue Moon" dem sie später das groovig  swingende "Chattanooga Choocho" folgen ließen.
Das Publikum, mächtig beeindruckt vom vierstimmigen Gesang (Elisabeth Kutscher  (Sopran), Monika Schmidt ( Alt), Patrik Schnur (Tenor ) und Willi Meiser (Bass)), forderte Zugabe - und bekam sie prompt.

Und dazwischen gab es eine telefonische Liveschaltung ins Krankenhaus zu Mr. Bongo. Nachdem das Publikum, ganz jazzlike, ein improvisiertes "Gute Besserung" in ohrenbetäubender Lautstärke nach Homburg geschickt hatte, revanchierte sich der Patient mit seinem „Arztbericht“ der an Detailreichtum kaum zu übertreffen war und weder Fieber- noch Blutdruckwerte verschwieg. Ein Knaller!

Last but not least zeigte Barbara Kirsch  Ihre Aquarelle und so wurde dieser Morgen in der Werkstatt wiedereinmal zu einem echten Kunsterlebnis.

Thomas Hippchen

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